JAvisio - Aus dem Leben gegriffen ...

Zitat

„Niemand kann einen andern dadurch stark machen, dass er für diesen andern arbeitet.
Niemand kann einen andern dadurch  zum Denken veranlassen, dass er für den andern denkt.“
A. Salomon, 1926.


Ein kleiner Zettel, der die Welt verändern kann -
Eine merkWÜRDIGE Geschichte  ...

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen.

Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können, und das sollten sie neben die Namen schreiben.
Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war, und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.
Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder.
Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt.
Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg.
Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja".
Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen."

Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.
"Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet
worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.
 "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle
früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch".

Die Frau von Heinz sagte:"Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben."
"Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch."

Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte.
Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.
Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. Du kannst es auch tun, indem Du diese Nachricht weiterleitest. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zutun.

Wenn Du Diese Geschichte gelesen hast und Dir jemand so wichtig ist, dass Du diese Geschichte gerne weitersenden willst, dann kannst Du das gerne mit diesem Link weiterleiten.

Denk daran, Du erntest, was Du säst. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück.

(Diese Geschichte wurde uns von einem netten Menschen weitergeleitet)

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Meinungsänderung

Ein
Kriegsschiff befand sich auf offener See. Die See war unruhig und Nebelschwaden erschwerten die Sicht.
Kurz nach dem Anbruch der Dunkelheit meldete sich der Matrose vom Ausguck: „Licht Steuerbord voraus!“ „Bleibt es stehen oder bewegt es sich achteraus?“ fragte der Kapitän. Der Matrose antwortet „Es bleibt, Kapitän“.
Das Schiff befand sich also auf einem gefährlichen Kollisionskurs. Da rief der Kapitän dem Matrosen, der das Signal gab, zu: „Schicken Sie dem Schiff ein Signal: Wir sind auf Kollisionskurs, empfehlen 20 Grad Kursänderung.“ Zurück kam das Signal: “Empfehlen Ihnen den Kurs um 20 Grad zu ändern“ Der Kapitän sagte: “Melden Sie: Ich bin der Kapitän, ändern Sie Kurs sofort um 20 Grad.“ „Ich bin ein Unteroffizier.“ lautete die Antwort. „Sie sollten Ihren Kurs besser um 20 Grad ändern.“ Inzwischen war der Kapitän ziemlich wütend. Er schimpfte: “Signalisieren Sie, dass wir ein Kriegsschiff sind. Er hat den Kurs um 20 Grad zu ändern.“ Prompt wurde eine Antwort zurückgeblinkt: “Und wir sind ein Leuchtturm.“ Das Kriegschiff änderte unverzüglich den Kurs.

(aus: Die sieben Wege zur Effektivität  / Stephen R. Covey, Heyne Verlag, 1996; leicht geändert)

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Beppo der Straßenkehrer zu Momo

"Manchmal habe ich eine sehr lange Straße vor mir.
Ich denke, die ist so schrecklich lang;
das kann ich niemals schaffen, denke ich.
Und dann fange ich an, mich zu beeilen.
Und ich eile mich immer mehr.
Jedes Mal, wenn ich aufblicke, sehe ich, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor mir liegt.
Und ich strenge mich noch mehr an, ich bekomme es mit der Angst, und zum Schluss bin ich ganz außer Puste und kann nicht mehr.
Und die Straße liegt immer noch vor mir.
So darf ich es nicht machen.
Ich darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?
Ich muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich.
Und immer wieder an den nächsten.
Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann mache ich meine Sache gut.
Und so soll es sein.
Auf einmal merke ich, dass ich Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht habe.
Ich habe gar nicht gemerkt wie, und ich bin nicht außer Puste.
Das ist wichtig."

(aus: Momo  / Michael Ende, Thienemann Verlag)

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Selbstwert und Kommunikation

"...Es gibt auf der ganzen Welt keinen, der mir vollkommen gleich ist.
Es gibt Menschen, die in manchem sind wie ich, aber niemand ist in allem wie ich.
Deshalb ist alles was von mir kommt, original mein; ich habe es gewählt. Alles was Teil meines Selbst ist, gehört mir - mein Körper und alles, was er tut, mein Geist und meine Seele mit allen dazugehörigen Gedanken und Ideen, meine Augen und alle Bilder, die sie aufnehmen, meine Gefühle, gleich welcher Art: Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Erregung; mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen, höflich, liebevoll oder barsch, richtig oder falsch, meine Stimme, laut oder sanft, und alles, was ich tue in Bezug zu anderen und zu mir selbst.
Mir gehören meine Fantasien, meine Träume, meine Hoffnungen und meine Ängste.
Mir gehören alle meine Siege und Erfolge, all mein Versagen und meine Fehler.
Ich weiß, dass es manches an mir gibt, was mich verwirrt, und manches, was mir gar nicht bewusst ist. Aber solange ich liebevoll und freundlich mit mir selbst umgehe, kann ich mutig und voll Hoffnung darangehen, Wege durch die Wirrnis zu finden und Neues an mir selbst zu entdecken ..."

(aus: Selbstwert und Kommunikation / Satir, Virginia (1975). München: Pfeiffer)

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Zitate


"Reden ist Silber, Schweigen ist Gold - Hinhören der Diamant"

"Stell lieber Denkfragen als Lenkfragen."

"Gib anderen mindestens die doppelte Zeit von sich erzählen können, als du gerne sprechen würdest, damit Du zumindest die Chance bekommst, sie vielleicht zur Hälfte zu verstehen."...

"Einen kleiner Schritt zurück ist oft ein großer Schritt nach vorne"


Johannes Andexlinger

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Vielleicht dürfen wir ja in Kürze Ihr Zitat hier veröffentlichen ...